Begegnungsabend in Darsberg war ein voller Erfolg

Am Anfang dachten wir, wenn um die 20 Bürger an dem Abend teilnehmen würde, dann wäre es schön. Der Ansturm im Nachhinein überwältigte uns. Wir mussten sogar leider einigen Interessenten absagen, weil wir keinen Platz mehr hatten. Es war ein toller Abend mit 55 Teilnehmern. Die jungen Männer aus Neckarhausen hatten den Abend prima vorbereitet und viel Spaß beim Kochen gehabt. Das Buffet war überwältigend durch all die mitgebrachten Speisen und an den Tischen wurden rege Gespräche geführt. Die ausgewählten Texte von Yvonne Weber und die Grußworte von Herold Pfeifer rundeten das Programm des Abends ab, zu dem Texte von Yvonne Weber, Länderpräsentationen mit typischer Musik und ein Ländervergleich gehörten. Fremd sein und Heimat finden, dies Thema brachte Yvonne Weber in ihrer Auswahl an Texten auf den Punkt. Heimat finden funktioniert nur, wenn der „Fremde“ und der „Heimische“ aufeinander zugehen. Herold Pfeifer sprach davon, dass hier zum Glück nur sein Magen brennt (Anm.: Die Speisen aus Eritrea und Somalia waren sehr würzig) und nicht die Hütten, wie in manch anderen Regionen.

Wir möchten auch Danke sagen:
Wir danken allen fleißigen Händen, die Speisen vorbereitet und mitgebracht und Waffeln an dem Abend gebacken haben, sich um die Technik gekümmert haben, beim Auf- Abbau und Abwasch geholfen haben und vieles mehr. Erst dadurch ist dieser Abend wunderbar geworden. Ein besonderer Dank gilt Ralf Edelmann und Holger Ludwig in Vertretung für den Ortsbeirat in Darsberg und der Gerda Emmerich sowie Heinz-Bernd Gramlich für die Neuapostolische Kirche, durch die dieser Abend erst zustande gekommen ist und die sich viel Zeit genommen haben, um diesen Abend der Begegnung zu einem denkwürdigen Abend werden zu lassen. An Herold Pfeifer und Yvonne Weber für ihre treffenden Worte.
Vielen Dank an Sie alle, die Sie an diesem Abend teilgenommen haben und damit einmal mehr den jungen Männern aus Somalia, Eritrea, dem Iran und Syrien gezeigt haben: „Ihr seid willkommen. Wir freuen uns über euch.“

Besonders stolz sind wir auf unsere jungen Männern. Sie haben ihre Länderpräsentationen selbst vorbereitet und an dem Abend in Deutsch gehalten. Sie standen stundenlang in der Küche um die Speisen ihrer Länder vorzubereiten. Jungs, ihr wart klasse und den Applaus habt ihr euch verdient für euren Mut und euren Einsatz. Sharmarke, Ali, Jossi, Mekere, Adhanom, Biniam, Mahamud, Amir, Tesfit, Mekere, Habakur, Sandrias, Desbele, Mamud und Temesgen, es ist eine Freude euch zu kennen.

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Anmerkung zum Programm des Abends:
Wir haben wahrgenommen, dass manche Besucher an diesem Abend auch Geschichten über die Flucht erwartet hatten.
Warum wir das Thema Flucht an diesem Abend ausgeklammert haben, darauf gehen wir in einem gesonderten Artkel ein.

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